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Steckbrief

Andy Omsen ist DJ und Producer aus Cottbus — unterwegs in der elektronischen Musik zwischen Techno und modernen Beat-Produktionen.

Angefangen hat alles nicht mit Techno, sondern mit Rap: Mit 16, 17 Jahren stand er als Teil der Gruppe AusbauOst und solo unter dem Namen Dioxid hinterm Mikro, zusammen mit seinem Partner BruceOne. Aus dieser Zeit stammt auch das Gespür für Beats und Produktion, das später den Weg zur elektronischen Musik geebnet hat — irgendwann verschob sich der Fokus vom Rap komplett Richtung Techno, und aus dem MC wurde der DJ und Producer, der er heute ist.

Seit den 2010er-Jahren steht er regelmäßig hinter den Decks der Cottbuser Club- und Partyszene — u. a. im Eventclub 13, im Scandale Cottbus, im Cube Cottbus, bei Prima Wetter Cottbus sowie im Club Bellevue Lübben.

2008 kamen dann die ersten eigenen Techno-Produktionen. Aus dieser Zeit stammen zwei Tapes — eines davon Krankhouse.

Geprägt haben ihn vor allem Studio-Sessions in der Chemiefabrik mit Ostkultur (alias BunkerFunk) — dort sammelte er auch seine ersten Erfahrungen mit analoger Technik wie der Korg EMX-1. Nach einem Brand wurde es schwierig: Mehrere Anläufe, wieder einen eigenen Raum bzw. ein eigenes Studio zu bekommen, scheiterten aufgrund unglücklicher Umstände immer wieder nach kurzer Zeit.

Über zufällige Kontakte kam er schließlich zu den Leuten von Monotonkomplex — der Beginn einer engen Freundschaft und vieler Stunden im Untergrund, in denen an den Maschinen geschraubt und Musik gemacht wurde. Im ersten gemeinsamen Bunker in der Bautzener Straße, der später abgerissen wurde, war er zunächst nur Gast. Beim zweiten Bunker in der Thienstraße (nahe der Staatsanwaltschaft) war er dann als Mitinhaber gemeinsam mit Monotonkomplex dabei — über drei Jahre lang, auch während der Corona-Krise, wurde dort weiter an der eigenen Musik gearbeitet.